Nachrichten, Behindertenpolitik, Behindertenorganisationen, Selbstbestimmt, Leben
kobinet-nachrichten
  • So tickt Katrin Gensecke
    Katrin Gensecke ist Expertin in eigener Sache, Inklusionsbotschafterin und will politisch etwas verändern. Ihr ist es wichtig zu sehen, dass jeder Mensch einzigartig ist, und sie fragt sich, wann wieder der Mensch im Mittelpunkt unserer Gesellschaft steht und dafür streitet sie nun auch im Bundestagswahlkampf als Vertreterin von Selbst Aktiv, dem Netzwerk von Menschen mit Behinderungen in der SPD. Wer sie am meisten beeinflusst und unterstützt und was es mit lateinamerikanischen Rhythmen auf sich hat, das erzählt sie im Interview auf REHACARE.de.

  • Verantwortung für Ausschluss liegt bei Union und SPD
    Zur Forderung von Ulla Schmidt, Menschen mit Behinderungen nicht länger vom Wahlrecht bei der Bundestagswahl auszuschließen, haben sich Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und die behindertenpolitische Sprecherin Corinna Rüffel zu Wort gemeldet. Die Verantwortung für den Wahlausschluss bei der Bundestagswahl liege bei der Union und der SPD.

  • Erhöhung des Pflegegeldes muss ankommen
    Die GRÜNEN im Hessischen Landtag danken den Anzuhörenden für die Beratung der vorliegenden Gesetzesentwürfe zum Landesblindengeld im Rahmen einer Anhörung. "Wir wollen, dass die Erhöhung des Pflegegeldes bei den behinderten Menschen schnell ankommt. Dies haben auch alle Anzuhörenden heute begrüßt“, erklärt Sigrid Erfurth, behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag. Der Gesetzesentwurf sehe eine Anpassung vor, die allen blinden Menschen zu Gute kommt. Daher solle dieser nun zeitnah verabschiedet werden.

  • Kommuniqué zur Bundestagswahl
    Unter dem Motto "DIE LINKE. aktiv für Inklusion und Barrierefreiheit im Bundestagswahlkampf" hat der Sprecher_innenrat der BAG Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei DIE LINKE. vor kurzem in Erfurt ein Kommuniqué mit einer Reihe von Forderungen verabschiedet, das nun ins Internet eingestellt wurde.

  • Ulla Schmidt fordert Wahlrecht
    Die Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt hat erneut gefordert, allen Menschen mit Behinderung das Wahlrecht zu geben. Es gebe keinen Grund sie auszuschließen, sagte die SPD-Politikerin und Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe gegenüber dem Deutschlandfunk. Beim Wahlrecht handele es sich dem Bericht zufolge um einen Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft.

  • Keine Verschlechterungen beim Budget für Arbeit
    Mit Applaus wurde gestern die Ankündigung der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bekundet, dass bisherige NutzerInnen von Budgets für Arbeit durch die zum Teil schlechter geregelten Bedingungen im Bundesteilhabegesetz nicht benachteiligt werden. Das Land werde hier seinen Handlungsspielraum entsprechend ausnutzen. Während das Budget für Arbeit ab 1.1.2018 im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes bundesweit gelten wird, gibt es dieses in Rheinland-Pfalz mittlerweile schon seit zehn Jahren.

  • Bildung und Entschädigung für behinderte Menschen
    Wahlfreiheit in Nordrhein-Westfalens inklusivem Schulsystem und mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Stiftung Anerkennung und Hilfe forderte die Lebenshilfe NRW bei einem Pressegespräch im Düsseldorfer Landtag ein.

  • 25 Jahre Landesbeirat in Rheinland-Pfalz
    "25 Jahre Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen bedeutet: In der Politik mit und für Menschen mit Behinderungen bringen engagierte Personen ihre langjährig gewonnenen Erfahrungen sowie wichtige Impulse und Anregungen in die politische Arbeit der Landesregierung beratend mit ein. Nur ein aktiver und engagierter Landesbeirat hilft uns als Landesregierung bei der Umsetzung einer an Gleichstellung, Teilhabe und Selbstbestimmung ausgerichteten Politik." Dies sagte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Rahmen der Feierstunde des Jubiläums zum 25jährigen Bestehen des rheinland-pfälzischen Landesbebeirates zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

  • Unterwegs vor der Bundestagswahl
    Raul Krauthausen reist im Vorfeld der Bundestagswahl für die Bundeszentrale für politische Bildung durch Deutschland. Der Berliner Aktivist für Barrierefreiheit und Inklusion will Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung treffen und mit ihnen über die für sie relevanten Themen diskutieren. Ihn selbst treibt die Frage um: "Können wir Politik beeinflussen?" Mehr darüber ist auf seiner Facebook-Seite re:sponsive zu erfahren.

  • Berlins Mobilitätsgesetz diskutiert
    Blinde und Sehbehinderte werden bei Befragung zum zukünftigen Nahverkehr ausgeschlossen, kritisiert heute der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin. Derzeit wird in der Hauptstadt viel über ein geplantes Mobilitätsgesetz diskutiert. Die zentrale Frage nach der zukünftigen primären Fortbewegung auf der Straße – per Auto oder Fahrrad – ist für blinde und sehbehinderte Menschen nicht unwichtig, aber dennoch sekundär, schließlich können sie diese Verkehrsmittel, abgesehen von Tandems, nicht aktiv nutzen. Für die rund 25.000 sehbeeinträchtigten Menschen in Berlin ist und bleibt auch zukünftig der Öffentliche Personennahverkehr Verkehrsmittel Nummer Eins.

  • Hilfe muss ankommen
    Humanitäre Hilfe muss auch die Schwächsten erreichen - darauf weist Handicap International zum Welttag der Humanitären Hilfe am zum Welttag der humanitären Hilfe am 19. August hin. Die Hilfsorganisation Handicap International darauf aufmerksam, dass Nothilfe auch Menschen erreichen muss, die häufig keinen Zugang zu Hilfsangeboten haben: Menschen mit Behinderung, Ältere, und schwangere Frauen.

  • Zwangsbehandlungen in der Psychiatrie
    Das Bundesverfassungsgericht hat für Zwangsbehandlungen während einer psychiatrischen Unterbringung strenge Maßstäbe angelegt, berichtet heute der Deutschlandfunk. Die Richter in Karlsruhe gaben einer Patientin aus Mecklenburg-Vorpommern Recht, die sich per Verfassungsbeschwerde gegen ihre medikamentöse Behandlung in der geschlossenen Abteilung eines Klinikums gewehrt hatte.

Netzwerk Artikel 3