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kobinet-nachrichten
  • Forderungen zur Bundestagswahl
    Das Superwahljahr 2017 steuert auf seinen Höhepunkt zu, so heute der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV). Der Verband zeigt in einem Papier vor den Wahlen zum Deutschen Bundestag am 24. September massiven Handlungsbedarf in der Behindertenpolitik auf. „Unsere Forderungen haben ein übergeordnetes Ziel: Aus der formellen Gleichberechtigung behinderter Menschen muss endlich echte Gleichstellung werden“, bringt DBSV-Präsidentin Renate Reymann es auf den Punkt.

  • Rampen für Köln - ein schwieriges Unterfangen
    Angelehnt an die Forderung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Verena Bentele, auch die Privatwirtschaft dazu zu verpflichten, einen barrierefreien Zugang zu Produkten und Dienstleistungen zu schaffen, damit alle Menschen teilhaben können, berichtet Jeanette Severin aus Köln über ihre Arbeit als Inklusionsbotschafterin zum Abbau von Barrieren.

  • Magdeburger Thesen der Beauftragten im Zeitalter 4.0
    Bei ihrem Treffen letzte Woche in Magdeburg haben die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern die Magdeburger Thesen zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen im Zeitalter "4.O" verabschiedet, die die kobinet-nachrichten im folgenden dokumentieren:

  • Dunkelcafé beim Kirchentag
    Während des Deutschen Evangelischen Kirchentages gibt es in Berlin ein Dunkelcafé. Es ist von Donnerstag bis Samstag jeweils von 11 bis 19 Uhr im Zentrum Jugend geöffnet. Über das Angebot (Tempodrom, Möckernstraße 10, 10963 Berlin) flaxte heute die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des Blindenhilfswerks Berlin e. V. in ihrer Pressemitteilung: "Die Jugend sieht nix".

  • Unsere Geschichte bewahren
    Der Kampf um das Bundesteilhabegesetz habe zuletzt gezeigt, dass behinderte Menschen hart für ihre Rechte kämpfen und dies auch in der Vergangenheit immer wieder getan haben. Deshalb findet es der Aktivist für die Menschenrechte behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, auch so wichtig, dass wir unsere Geschichte dokumentieren und bewahren.

  • So etwas soll nicht wieder vorkommen
    Nach dem Polizeieinsatz gegen den Rollstuhlnutzer Uwe Frevert, dem letzte Woche in Kassel die Mitfahrt in einer Kasseler Straßenbahn verweigert werden sollte, hat sich der Vorstand der Kasseler-Verkehrs-Gesellschaft (KVG), Dr. Thorsten Ebert, bei ihm persönlich entschuldigt. "So etwas soll nicht wieder vorkommen", sagte dieser im Gespräch mit Uwe Frevert, wie dieser auf Anfrage der kobinet-nachrichten mitteilte.

  • Digitale Barrierefreiheit von Unternehmen
    Vor kurzem fand in der Hochschule der Medien in Stuttgart wieder ein Accessibility Day statt. Organisiert wurde dieser Tag vom Forschungsleuchtturm "Responsive Media Experience". Markus Lemcke, Geschäftsinhaber des Unternehmens Marlem-Software nahm als Dozent daran Teil und referierte darüber, warum Unternehmen digitale Barrierefreiheit umsetzen sollten.

  • Walter Maria Schubert am Wochenende verstorben
    Walter Maria Schubert hat sich seit den 1960er Jahren unermüdlich für die Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen stark gemacht. Am Wochenende ist er im Alter von 85 Jahren verstorben, wie Gabriele Röwer aus Mainz, die seit 50 Jahren mit Walter Maria Schubert befreundet ist, den kobinet-nachrichten mitteilte.

  • Mad Pride Parade fand in Köln statt
    Bei der Mad Pride Parade, die gestern in Köln stattfand, zeigten behinderte und nichtbehinderte gestern Flagge und feierten ihre Unterschiede. Neben dem Abbau von Vorurteilen ging es auch darum, darzustellen, dass behinderte Menschen selbstbestimmt leben wollen und können, wenn sie die richtige Unterstützung bekommen, betonten Martin Lindheimer vom Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Nordrhein-Westfalen und Sandra Meinert vom Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben

  • Teilhabegesetz: Chancen nutzen - Risiken begrenzen
    Die fünf Fachverbände für Menschen mit Behinderung diskutierten am 11. Mai mit 270 Interessierten in Berlin die Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) auf die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung und die Dienste und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Es gelte die Chancen zu nutzen und die Risiken des neuen Gesetzes zu begrenzen, heißt es in einer Presseinformation der Fachverbände.

  • Empowerment-Finale im Universum
    Am 14. September 2016 begann der erste Kurs der vierteiligen Empowerment-Schulung des Landesteilhabebeirates der Freien Hansestadt Bremen. Gestern fand im Universum Bremen, einem Museum für Technik, Mensch und Natur, mit einer Besichtigung der Sonderausstellung Lieblingsräume das Finale der Schulung statt.

  • Veranstaltungen zur unabhängigen Teilhabeberatung
    Die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben in Nordrhein-Westfalen (KSL.NRW) führen für die Selbsthilfe und Selbstvertretung behinderter Menschen im Juni drei Informationsveranstaltungen zur Unabhängigen Teilhabeberatung in Nordrhein-Westfalen durch.

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