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Tagesaktueller Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik
  1. OSNABRÜCK (kobinet)Die Felicitas und Werner Egerland Stiftung fördert ein musikpädagogisches Projekt, das Kinder mit und ohne Behinderung durch Musik zusammenbringt. Bei einer solchen Veransstaltung musizierten Schüler der Horst-Koesling-Schule und der Elisabethschule gemeinsam.

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  2. BERLIN (kobinet)Auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt sind noch viele Schritte zu gehen. Dies ergab die Konferenz der Bundestagsfraktion DIE LINKE "Teilhabe mit LINKS - Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen", welche Ende November bewusst im Vorfeld des Welttages der Menschen mit Behinderungen ausgerichtet wurde.

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  3. BOCHUM (kobinet)Ein neues Beratungsangebot zur Inklusion von Kindern mit Behinderungen ist auf dem Gelände des LWL-Förderschulzentrums in Bochum-Langendreer gestartet. Grundlage für die Arbeit des "Beratungshauses Inklusion" ist eine Vereinbarung zwischen der Bezirksregierung Arnsberg, dem Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) und der Stadt Bochum.

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  4. Leipzig (kobinet)In diesem Jahr fanden viele Veranstaltungen zum 10jährigen Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland statt. Das mdr-Magazin selbstbestimmt! nutzt dies ebenfalls für einige Berichte, um Bilanz zu ziehen, was sich in den zehn Jahren getan hat. Ausgestrahlt wird die Sendung am Sonntag, 8. Dezember um 8:00 Uhr im mdr-Fernsehen.

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  5. Berlin/Erlangen (kobinet)Dinah Radtke hat in ihren verschiedenen Funktionen bei Disabled Peoples' International (DPI) nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Zustandekommen der UN-Behindertenrechtskonvention geleistet, sondern setzt sich auch für eine inklusive Entwicklungszusammenarbeit ein. Die Aktion der Christoffel Blindenmission (CBM) am 2. Dezember vor dem Sony Center in Berlin ist ihr in dieser Woche um den Welttag der Menschen mit Behinderungen herum jedoch sauer aufgestoßen und hat einen faden Nachgeschmack bei ihr hinterlassen. "Wir sind keine exotischen Tiere wie im Zoo. Wir sind Frauen und Männer mit Behinderungen, wir haben Würde und Menschenrechte", kommentiere sie die Aktion, bei der behinderte Menschen symbolisch in einen Glaskäfig gesperrt wurden.

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  6. HÜRTH (kobinet)Anlässlich der Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales im Landtag zur Assistenz für Menschen mit Behinderung im Krankenhaus begrüßt die Lebenshilfe NRW den Appell der nordrhein-westfälischen Behinderten- und Patientenbeauftragten, Claudia Middendorf, das Land NRW solle sich für eine Verbesserung der Situation der Menschen im Bundesrat einsetzen, so wie es die Grünen-Fraktion beantragt hat.

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  7. DRESDEN (SH-News/kobinet)Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen forderte der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Stephan Pöhler, die konsequente Ausrichtung des Handelns des Freistaates Sachsen an den in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) normierten Rechten.

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  8. KASSEL (kobinet)Zwei neue Landesrahmenverträge wurden jetzt vom Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen, dem Hessischen Städtetag, dem Hessischen Landkreistag, der Liga der Freien Wohlfahrtspflege sowie den Verbänden privater Anbieter geschlossen. Der erste Rahmenvertrag regelt, wie die Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ab Januar 2020 erbracht werden, der zweite die Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (insbesondere für wohnungslose Männer und Frauen)

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  9. Berlin (kobinet)Zeigen die Proteste gegen das geplante Reha- und Intensivpflegegesetz des Bundesgesundheitsministeriums nun endlich doch Erfolg? "Nach Kritik an Sparplänen: Spahn rudert bei Pflegereform zurück", so lautet eine Schlagzeile bei ntv, unter der berichtet wird, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach massiven Protesten seine Reformpläne für die Pflege schwerkranker Menschen mit künstlicher Beatmung ändern will. Wie diese Änderung genau aussieht, wird wohl genau beobachtet werden müssen.

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  10. Kassel (kobinet)Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) hat eine Sammlung von Fragen entwickelt, die ermöglichen sollen, dass Menschen mit Behinderung mehr mitbestimmen können. Damit kann sich jede Einrichtung, jede Kommune oder Institution auf den Weg zur vollen und wirksamen Teilhabe machen, heißt es vonseiten des Verbandes anlässlich der Vorstellung der Zwischenergebnisse des Projektes und der über 300 Fragen bei einer Veranstaltung, die gestern im Haus der Kirche in Kassel stattfand.

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  11. Uder (kobinet)14 Menschen haben gestern, am 5. Dezember, die 17. Peer-Counseling-Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) in der Bildungs- und Ferienstätte Eichsfeld in Uder/Thüringen abgeschlossen. Die frisch gebackenen Peer-Counselor*innen haben sich innerhalb der sechs viertägigen Blockseminare neben Selbsterfahrung viel Wissen über die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, verschiedene Beratungsmethoden sowie beratungsrelevante Inhalte des Bundesteilhabegesetzes angeeignet, wie Uta Lauer von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Havelland berichtet.

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  12. Berlin (kobinet)Im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Reihe "Alle dabei – gemeinsam unterwegs" am 10. Dezember ab 17:30 Uhr im Kleisthaus (Mauerstraße 53, 10117 Berlin) werden die Teilhabeempfehlungen des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Jürgen Dusel offiziell an die Bundesregierung überreicht. Für Interessierte, die nicht persönlich im Kleisthaus dabei sein können, wird die Veranstaltung zwischen 17:30 Uhr und ca. 19:30 Uhr im Livestream übertragen. Zudem gibt es für Kurzentschlossene bis heute, 6. Dezember, noch die Möglichkeit, sich anzumelden.

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