Hörbehinderte/gehörlose Mädchen und Frauen melden sich bitte 14 Tage vorher
per Tel./Fax 617 09 167 oder E-Mail info@netzwerk-behinderter-frauen-berlin.de im Netzwerkbüro an, damit wir GebärdensprachdolmetscherInnen zur Verfügung stellen können.
Lesung und Diskussion
Schreiben als Mittel, sich selbst auf die Spur zu kommen: für viele Schriftstellerinnen eine (Über-)Lebensnotwendigkeit. In einer erdachten Gegenwelt zum Alltag werden im unbegrenzten Reich der Fantasie Frei-Räume geschaffen. "Ich wohne in der Möglichkeit" schrieb Emily Dickinson.
Heike Oldenburg trägt ausgewählte Texte ihrer Lieblings(ver)dichterinnen vor, unter anderem von Else Lasker-Schüler und Virginia Woolf. Von Noëlle Châtelets "Klatschmohnfrau" hören wir, was auch "im hohen Alter" noch an Entdeckungen möglich ist.
| Referentin: | Heike Oldenburg, Studium der Anglistik, eigene Veröffentlichungen |
| Termin: | Samstag, 31. Januar 2009, 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Ort: | Netzwerk |
| Teilnehmerinnen: | Frauen mit und ohne Behinderungen |
| Kosten: | 2 Euro |
| Anmeldeschluss: | Mittwoch, 28. Januar 2009 |
Berliner Panoramafotografien von 1949 - 1952
Ausstellungsbesuch in der Berlinischen Galerie
Als der Krieg zu Ende war, die Enttrümmerung voran geschritten und der Wiederaufbau einsetzte, entstand im Ostberlin der frühen 1950er-Jahre eine bemerkenswerte fotografische Bestandsaufnahme.
Im Auftrag der Ostberliner Bauverwaltung hat der Fotograf Tiedemann (Vorname unbekannt) eine einzigartige Sammlung zur Architektur der DDR erstellt.
Der Pariser Platz, das Schlossplatz-Areal, die Baustelle des Walter-Ulbricht-Stadions oder eine Sand-Entnahmestelle am Stadtrand — alles, was für die damalige Stadtplanung von Bedeutung war, wurde dokumentiert.
Für die Ausstellung wurden diese einzelnen Bilder digital montiert und daraus großformatige Bildwelten geschaffen, die zu ungewohnten Seh-Erfahrungen einladen.
Im "Café Dix" lassen wir die Eindrücke genussvoll ausklingen.
| Begleiterin: | Hildegard Immendorf, Kunstliebhaberin |
| Termin: | Samstag, 14. Februar 2009, 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Ort: | Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin |
| Anfahrt: | Bus M 29 bis Waldeckpark oder Bus 248 bis Jüdisches Museum oder Waldeckpark |
| Teilnehmerinnen: | Frauen/Lesben mit und ohne Behinderungen |
| Kosten: | Eintritt (6 Euro, ermäßigt 3 Euro) und Cafébesuch |
| Anmeldeschluss: | Donnerstag, 12. Februar 2009 im Netzwerk, im RuT (Tel. 621 47 53) oder in der Lesbenberatung (Tel. 215 20 00) |
(*) Angebote der »Vernetzungsgruppe Behinderte Lesben« sind Kooperationsveranstaltungen von Lesbenberatung e.V., Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. und RuT – Rad und Tat e.V.
Vortrag und Diskussion
Was heißt es, verrückt zu sein? Wie leben Menschen mit Depressionen, Psychosen, Schizophrenie oder Angst- und Zwangsstörungen? Wie werden sie von anderen gesehen und bewertet?
Die Berliner Regionalgruppe von Irrsinnig menschlich e.V. (koordiniert vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband DPWV) vermittelt SchülerInnen nicht nur Wissen über so genannte "psychische Erkrankungen", sondern vor allem einen offenen Umgang damit.
Heike Oldenburg und Bettina Potzesny berichten von ihrer ehrenamtlichen Arbeit in Berliner Schulklassen. Im Rahmen von Projekttagen sensibilisieren jeweils zwei ExpertInnen in eigener Sache und ein/e ModeratorIn für das Thema. Erst im letzten Teil der Workshops erfahren die Jugendlichen, dass zwei von den dreien als "verrückt" gelten, die Überraschung ist jedes Mal groß…
| Referentinnen: | Heike Oldenburg, Studium der Anglistik und Psychologie, psychoseerfahren Bettina Potzesny, REHA-Steglitz gGmbH, Klinische Sozialarbeiterin |
| Termin: | Samstag, 21. Februar 2009, 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Ort: | Netzwerk |
| Teilnehmerinnen: | Frauen mit und ohne Behinderungen |
| Parkeintritt: | 2 Euro |
| Anmeldeschluss: | Mittwoch, 18. Februar 2009 |
Vortrag und Diskussion
Nach "Verrückt? Na und!" ist auch diese Veranstaltung der Erhellung seelischer Krisen gewidmet: Während Frauen mit Depressionen seltener auf reines Unverständnis oder direkte Ausgrenzung treffen, gelten Frauen mit Psychosen eher als etwas unheimlich, unberechenbar oder beängstigend.
Psychose-erfahrene Frauen, die zusätzlich von einer körperlichen (oder anderen) Behinderung betroffen sind, erleben häufig mehrfache Benachteiligungen und Diskriminierungen.
Anke Griesel stellt neuere feministische Erklärungsansätze zum Verständnis schwerer seelischer Krisen vor. Der Schwerpunkt liegt auf den herausragenden Beiträgen von Polina Hilsenbeck, Psychologische Psychotherapeutin und Mitbegründerin des Frauentherapiezentrums in München.
Die Teilnehmerinnen sind herzlich eingeladen zu Diskussion und Erfahrungsaustausch.
| Referentin: | Anke Griesel, Diplom-Verwaltungswirtin, krisenerfahren, Mitgestalterin der Berliner Psychose-Seminare, ehemalige ehrenamtliche Mitarbeiterin der Berliner Krisenpension und engagiert in verschiedenen Selbsthilfeprojekten zu Alternativen zur Psychiatrie |
| Termin: | Samstag, 21. März 2008, 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Ort: | Netzwerk |
| Teilnehmerinnen: | Frauen mit und ohne Behinderungen |
| Kosten: | Eintritt (2 Euro) |
| Anmeldeschluss: | Mittwoch, 18. März 2008 |
Filmabend mit Blick hinter die Kulissen
12 durch das Schlafmittel Contergan geschädigte Menschen haben sich bereit erklärt, für einen Kalender als Aktmodell mitzuwirken. "Die 12 sind es gewohnt, jeden Tag und bei jeder neuen Begegnung erst einmal angestarrt zu werden, weil sie mit verkürzten Gliedmaßen auf die Welt gekommen sind. Doch nun drehen sie den Spieß um und posieren ihren Körper nackt vor einer Kamera." (Anke Glasmacher, kobinet-nachrichten ) Daraus entstanden ist unter der Regie von Niko von Glasow, selbst contergangeschädigt und einer der Darsteller, nicht nur ein Kalender sondern auch ein berührender, humorvoller und mutmachender Film.
Sigrid Kwella, eine der zwölf DarstellerInnen, wird bei der Vorführung anwesend sein und freut sich auf neugierige Fragen zum Film und regen Erfahrungsaustausch.
| Termin: | Dienstag, 31. März 2009, 18.30 bis 21.30 Uhr |
| Ort: | Netzwerk |
| Teilnehmerinnen: | Frauen mit und ohne Behinderungen |
| Kosten: | 3 Euro |
| Anmeldeschluss: | Freitag, 27. März 2009 |
(*) Angebote der »Vernetzungsgruppe Behinderte Lesben« sind Kooperationsveranstaltungen von Lesbenberatung e.V., Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. und RuT – Rad und Tat e.V.
Die "Vernetzungsgruppe Behinderte Lesben" lädt zum gemeinsamen Nachmittag im Schlosspark Charlottenburg ein. Zunächst werden wir einen Spaziergang machen und uns anschließend an einem schönen Platz zum Picknick niederlassen. Für das gemeinsame Essen bitten wir jede um einen kulinarischen Beitrag.
Bei Regen findet diese Veranstaltung nicht statt.
| Begleiterinnen: | Sabine Löffler und Rita Stüber |
| Termin: | Samstag, 9. Mai 2009, 12.00 bis 16.00 Uhr |
| Treffpunkt: | Vor der Kleinen Orangerie (links vom Haupteingang Spandauer Damm) |
| Teilnehmerinnen: | Frauen/Lesben mit und ohne Behinderungen |
| Anmeldeschluss: | Donnerstag, 7. Mai 2009 |
Weitere Infos und Anmeldung im RuT (Tel. 621 47 53), in der Lesbenberatung (Tel. 215 2000) oder im Netzwerk
(*) Angebote der »Vernetzungsgruppe Behinderte Lesben« sind Kooperationsveranstaltungen von Lesbenberatung e.V., Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. und RuT – Rad und Tat e.V.
Ausflug nach Fürstenwalde
Heike Oldenburg begleitet uns zu den Perlen von Fürstenwalde. Die Innenstadt ist erfreulich gut berollbar, alles liegt nah beieinander. Wir beginnen unseren Rundgang mit dem "Niederlagetor", schauen bei "Mord’s Eck" vorbei und bewundern den "Turm der Tiere". Den bekannten Leuchtturm und das Städtische Museum lassen wir ebenso wenig aus wie das Taubenhaus aus Ofenkacheln mit eingebauter Hundehütte! In der Kulturfabrik (bei gutem Wetter vor dem Museum) erwartet uns eine Pause mit Kaffee oder anderen Köstlichkeiten.
| Begleiterin: | Heike Oldenburg, leicht gehbehindert, spazierbegeistert |
| Termin: | Samstag, 16. Mai 2009, 11.45 bis 18.39 Uhr |
| Treffpunkt: | 11.45 Uhr Berlin-Hauptbahnhof, DB Service Point, Washingtonplatz |
| Ankunft/Rückkehr: | 18.39 Uhr Berlin-Hauptbahnhof |
| Teilnehmerinnen: | Frauen mit und ohne Behinderungen |
| Kosten: | Bahnfahrt, Museumseintritt und Cafébesuch |
| Anmeldeschluss: | 13. Mai 2009 |