Unter diesem Titel führt LIFE e.V. - eine Bildungsorganisation, die seit 20 Jahren berufliche Beratung, Orientierung sowie Aus- und Weiterbildung von Mädchen und Frauen anbietet - in Kooperation mit KOBRA e.V. und dem Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. ein neues ESF-gefördertes Projekt durch.
Das Projekt startet am 1. Oktober 2008 und es wird zwei 7-monatige Qualifizierungen für behinderte Frauen geben.
Am 29. Juli 2008 führte das Netzwerk behinderter Frauen darüber eine Infoveranstaltung für Frauen durch, die
Weitere Informationen zur Qualifizierungsmaßnahme
Der von den Teilnehmerinnen der Mädchengruppe gestaltete Comic "Ich und die anderen" über den Alltag von Mädchen und jungen Frauen mit Behinderungen ist erschienen. Unter dem Titel "Meine kleinen Geschichten" lernen wir die mutige Hanna und ihre Freundinnen kennen.
Wir zeigen hier die Titelseite des Comics und die Seite mit den Projektbeteiligten.


Bei Interesse am Comic bitte im Netzwerkbüro melden.
Ein erfreulicher Abschluss des Projektes war für die Mädchengruppe die Präsentation des Comics auf dem "7. berliner jugendforum im abgeordnetenhaus berlin", denn sie wurden für ihre Arbeit ausgezeichnet! Wir freuen uns über den Preis und sehen darin eine große Wertschätzung für das Anliegen unseres Projektes.
(siehe auch Mädchengruppe)
Bei einem Besuch der Staatssekretärinnen Dr. Petra Leuschner (Senatsverwaltung
für Integration, Arbeit und Soziales) und Almuth Nehring-Venus (Senatsverwaltung für
Wirtschaft, Technologie und Frauen) im Netzwerkbüro im November 2007 wurde eine
weitere Zusammenarbeit vor allem bei den Themen Elternassistenz und Gewalt vereinbart.
Im Mittelpunkt des 90-minütigen Gesprächs stand die Frage der Elternassistenz (s.a. www.elternassistenz.de ). Leuschner wies darauf hin, dass eine
Dolmetschassistenz für gehörlose Eltern bei Eltern-LehrerInnen-Gesprächen und Elternabenden
in Schulen inzwischen gewährleistet sei.
Um in der Verwaltung mehr Offenheit für eine Bewilligung von Elternassistenz zu erreichen, wurden
Schulungsprogramme für die MitarbeiterInnen von Jugend- und Sozialämtern sowie eine
Ansprechperson für die Betroffenen vorgeschlagen. Solche Maßnahmen könnten eventuell
im Zuge eines Modellprojekts realisiert werden.
Die Staatssekretärinnen wurden von den Vorstandsfrauen des Netzwerks außerdem über
die Gesundheitssituation behinderter Frauen sowie über die Perspektiven der Netzwerkarbeit
informiert. Die Frauen vereinbarten, im Gespräch zu bleiben und sich vor der Sommerpause
2008 erneut zu treffen.
Mit großem Interesse verfolgen wir die Entwicklungen im Bereich der Medizin und der Gesundheitspolitik. Prävention, Rehabilitation und ambulante Gesundheitsversorgung sind für Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung wichtige Themen.
In der aktuellen Debatte zur Zukunft der Gesundheitspolitik und -versorgung sowie zu Chancen von Prävention dürfen die Erfahrungen der Betroffenen, den Kundinnen von Gesundheitsdienstleistungen, nicht fehlen.
Als Interessenvertretung behinderter Frauen und Mädchen in Berlin bringen wir deshalb unsere Erfahrungen aus jahrelanger Beratungspraxis und unser Wissen in die aktuelle Debatte ein.
Gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90 / Die GRÜNEN des Abgeordnetenhauses Berlin und dem Netzwerk Frauengesundheit Berlin organisierten wir ein Fachgespräch mit Berliner Abgeordneten zum Thema "Gesundheit für Frauen und Mädchen mit Behinderung aus salutogenetischer Sicht". Es fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Berlin - gesunde Stadt für Frauen" am 19. September 2007 im Abgeordnetenhaus statt.
Wir referierten zu folgenden Themen:
Nähere Fachinformationen finden Sie unter www.frauengesundheit-berlin.de