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04.11.2002 - 14:33
Tagung: Forderungen an ein Assistenzgesetz
Berlin (kobinet) Das Berliner Bündnis für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen widmet sich zusammen mit dem Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA e.V.) am 29. November 2002 unter der Schirmherrschaft des Landesbeauftragten für Behinderte in Berlin mit einer bundesweiten Tagung intensiv den Forderungen an ein Assistenzgesetz. Zum Abschluss der Kampagne für eine faire Assistenz soll dabei nicht nur Bilanz über die bisherigen Aktivitäten gezogen werden, sondern ein Ausblick über das weitere Vorgehen und die Forderungen gewagt werden. «Assistenz ist mehr als die bloße Erbringung von Pflegeleistungen. Sie versetzt behinderte Menschen in die Lage, ihr Leben ebenso selbstbestimmt zu führen und am öffentlichen Leben teilzunehmen, wie andere Bürger und Bürgerinnen auch», heißt es im Ausschreibungstext für die Veranstaltung, die am 29. November 2002 in Berlin stattfindet. «Mit einem Assistenzsicherungsgesetz wollen wir sicherstellen, dass diese Gleichberechtigung endlich auch in Deutschland hergestellt wird und behinderte Menschen bessere Chancen für ein selbstbestimmtes Leben bekommen», so die ForseA-Vorsitzende, Elke Bartz. Während der Tagung wird vor allem ein Überblick über die regionale Entwicklung und die Besonderheiten zur Assistenzabsicherung gegeben und die Situation anhand der aktuellen gesetzlichen Regelungen analysiert. In Arbeitsgruppen sollen dann am Nachmittag die konkreten Forderungen beraten und Perspektiven für das weitere Vorgehen erarbeitet werden. Der Tagungsbeitrag beträgt 20 Euro. Anmeldeschluss ist der 15.11.02. Die Veranstaltung wird voraussichtlich im Kleisthaus in Berlin stattfinden, der genaue Tagungsort wird noch bekannt gegeben. (omp) Nähere Informationen und Anmeldung bei: ASL e.V., Oranienstr. 189, 10999 Berlin, Tel. 030/61401400, Fax: 030/61658951 - E-Mail: asl-berlin@t-online.de. |
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