Es geht hoch her im März 2005: Das endlich vorgelegte ADG gerät durch Pauschalvorwürfe wie "Bürokratiemonster", oder "wirtschaftsfeindlich" oder "über EU-Vorgaben hinaus geschossen" unter massiven Druck.
Fast könnte man annehmen, dass die KritikerInnen keine Gesetzentwürfe lesen. Derweil sprechen sich die "normalen Leute" nach einer Online-Umfrage der "heute-Nachrichten" mit einer dreiviertel-Mehrheit für ein ADG aus (siehe aktuelles Ergebnis der Online-Abstimmung ).
Nach der Anhörung am 7. März im Familienausschuss des Bundestages heißt es dann am 18. März auf der Homepage der Bündnisgrünen (www.gruene-fraktion.de) in der Rubrik "Weitere Themen / ADG / Innen & Recht" , dass die Grundstruktur des Gesetzes gewahrt bleibe, man aber "Vereinfachungen, Klarstellungen und Präzisierungen" in das Gesetz eingearbeitet habe.
Das veränderte ADG kann nun frühestens Ende April im Bundestag weiter behandelt werden. Ziel der Koalition ist es, das parlamentarische Verfahren vor der Sommerpause abzuschließen.
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